Unsere Eindrücke zum Dog Symposium 2017 in Oslo

Jedes Jahr lädt Turid Rugaas zu ihrem Symposium nach Oslo ein, so auch dieses Jahr. Diesmal sind Nadja und ich am ersten März-Wochenende 2017 gemeinsam nach Norwegen geflogen. In meinem Gepäck hatte ich meinen Gastvortrag zum Thema „Konzept einer Stressfreien Tagesstätte – Aufbau und Tagesstruktur“, sowie das Bilden von sozialen Gruppen und Integration neuer Hunde“ für das Symposium. Mit vielfältigem Bild- und Videomaterial zeigte ich, wie gemischte Hundegruppen aufgebaut werden und diese Gruppen gemeinsam entspannt einen oder mehrere Tage verbringen können.

Insgesamt besuchten 92 Teilnehmer aus 18 verschiedenen Ländern die Veranstaltung. Das größte Symposium seit Beginn dieser Veranstaltungsreihe. Vier weitere, großartige Redner stellten neue Erkenntnisse dar und regten zum Informationsaustausch zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern an.

Prof. Dr. Martin S. Fischer begann am Samstag die Vortragsreihe. Er ist Direktor des Instituts für Spezielle Zoologie und Evolutionsbiologie mit Phyletischem Museum der Friedrich-Schiller-Universität Jena – Autor der Bücher „Hunde in Bewegung“ und „Lahmheitsuntersuchungen beim Hund“. Er sprach über die Zusammenhänge zwischen Skelett, Muskulatur und Fortbewegung bei Hunden. Erneut ein großartiger Vortrag, der immer wieder neues Wissen und Erkenntnisse zu lässt.

Alexandra Horowitz aus den USA sprach über Wahrnehmung und Kognition beim Hund. Was es heißt, ein Hund zu sein. Und wie die einzelnen Sinne genutzt werden. Dabei zeigte sie viele Einblicke in die langjährige Forschungsreihe zu diesem Thema.

Prof. Daniel Mills aus Großbritannien zeigte den Zusammenhang zwischen Schmerz und Problemverhalten auf und wie damit umgegangen werden soll. Er verdeutlichte klar, dass Hunde darauf trainiert werden können, Schmerzen nicht mehr zu zeigen, dennoch empfinden sie welche. Und das dies oft nicht mehr erkannt wird. Im zweiten Teil sprach er über Trennungsängste und deren komplexe Zusammenhänge.

Cris Carles aus Spanien erklärte, wie wichtige für Hundetrainer die Fähigkeit ist, auf Menschen einzugehen und als Unterstützer an deren Seite zu stehen, um die größtmöglichen Fortschritte für den Hund zu erreichen. Dabei ging sie auf die unterschiedlichen Persönlichkeitsstrukturen von Hunden ein.

Es war ein wunderbares Wochenende. Nicht nur das mein Vortrag auf so viele positive Resonanz traf, auch wurde mir die „Full Membership“ im PDTE angeboten, die ich natürlich gern annahm :)

Dies alles zusammen ist die beste Auszeichnung, die unser Konzept der Qimmiq Lodge bestätigt. Gemeinsam mit meinem Team, unseren Kunden und deren Hunden, sind wir auf dem richtigen Weg eine hohe Qualität bezüglich Training und Betreuung unserer Fellnasen zu bieten und zu ermöglichen.

Kajsa

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