Frieda im siebten Leckerliehimmel – Ein Gastbeitrag von Dagi.

Unsere 8-jährige Dansky Hündin Frieda ist, seit sie ein Welpe ist, sehr glücklich in der Qimmiq Lodge – sowohl regelmäßig 2x wöchentlich in der Tagesstätte, als auch im Training. Manchmal sind wir uns auch gar nicht mehr sicher, ob sie überhaupt weiß, wo sie wohnt?! Wahrscheinlich gleichermaßen wohl bei uns und in der Qimmiq Lodge, aber mal ehrlich, was Besseres kann man sich als Hundeeltern wohl auch gar nicht wünschen, dass der Hund sich dort wie Zuhause fühlt und vor allem auch noch so behandelt wird, als wäre es der eigene Hund. Deshalb, zunächst ein ganz herzliches Dankeschön für diesen wunderbaren Job – der wahrscheinlich eher Leidenschaft als Job ist.  

Ich bin Dagi, die Hundemama von Frieda und ich interessiere mich selbst sehr für gesunde Ernährung und praktiziere dies auch gleichermaßen für Frieda. An dieser Stelle möchte ich dennoch betonen, dass es sich hier nicht um Ernährungsempfehlungen für euren Hund handelt, denn ich bin keine Expertin und auch keine Hundeernährungsberaterin, das möchte ich mir nicht anmaßen, dafür gibt es Profis. 

Ich möchte euch aber sehr gerne an meiner neu entdeckten Leidenschaft teilhaben lassen, wie man selbst tolle Hundeleckerlies backen kann, vor allem mit den Zutaten, die euer Hund braucht oder die ihr persönlich für den Hund haben möchtet, natürlich und ohne unnötige Zusatzstoffe. 

Was sind die Vorteile von selbst gebackenen Leckerlies?

Ihr könnt zum einen die Zutaten nutzen, die euer Hund besonders gerne mag. Für besonders sensible Hunde, oder Allergikerhunde könnt ihr die Zutaten entsprechend und passend auswählen, d. h. ihr bestimmt was reinkommt, ihr könnt die Leckerlies so groß oder klein machen, genau so wie ihr diese braucht, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Zum anderen schont es den Geldbeutel, es sind keine unerwünschten Inhaltsstoffe, wie z.B. Zucker, Konservierungsstoffe usw. nötig, es macht riesigen Spaß und euer Hund schwebt ab sofort im 7. Leckerliehimmel – wenn er nicht gerade in der Küche vor dem Backofen sitzt ;) 

Frieda ist total glücklich und hört plötzlich auf dem Spaziergang 1A, wenn wir die selbstgebackenen Leckerlies dabei haben… ;)  Allerdings ist sie immer mal etwas irritiert, wenn mein Mann Guido beim Spaziergang auch zwischendurch einen ihrer leckeren Kekse isst…  

Wie funktioniert das nun mit den selbst gebackenen Leckerlies?

Ich backe die Hundeleckerlies mit extra dafür hergestellten Backmatten aus Platin-Silikon. Diese gibt es in verschiedenen Größen und Formen, wir haben z. B., da wir die Leckerlies zum Training nutzen möchten und unsere Frieda auch eher eine kleine Hündin mit nur 7,5 kg ist, eine Matte mit ganz kleinen Halbkugeln 1 cm und eine mit kleinen Herzen 1,5 cm (siehe Fotos). Es gibt aber auch viele andere Formen, z.B. Sterne, Knochen, Fische, Pyramiden, Donut usw. und natürlich auch für die Herstellung von größeren Leckerlies, passend für jeden Hund. 

Es gibt mittlerweile verschiedene Hersteller von Hundebackmatten auf dem Markt, mir persönlich war aber wichtig, dass die Matten getempert sowie frei von Schadstoffen sind und so habe ich mich dann für die Matten von Collory* entschieden, die ich persönlich sehr empfehlen kann. 

Die Anwendung ist super leicht: ich rühre den Teig nach dem jeweiligen Rezept an, streiche ihn mit einem Silikonschaber* in die Matten und backe diese dann wie im Rezept angegeben. Wenn ich sie länger lagern und ganz trocken und ca. 3 Monate haltbar haben möchte, dann lasse ich sie im Ofen bei ca. 80 Grad noch für ca. 2-3 Stunden trocknen.  Dies würde auch ein einem Dörrautomat gehen. Wichtiger Hinweis zur Trocknung im Ofen: bitte einen Holzlöffel zwischen die Backofentür stecken, damit die Feuchtigkeit während der Trockenphase auch entweichen kann. 

Ich bewahre sie dann luftig in kleinen Säckchen auf (siehe Foto), d. h. nicht verschlossen in Gläsern, da mir die Schimmelgefahr in verschlossenen Gläsern zu groß erscheint. 

Für die Rezepte habe ich mich zunächst für das Buch von Vanessa Glaser – Backmatten Rezepte* entschieden. Durch das Buch hatte ich einen ganz guten Einstieg in die Thematik. Aber auch im Internet findet man nun mehr und mehr Rezepte für die Herstellung von Hundeleckerlies in Backmatten. 

Damit ihr einen Eindruck bekommt welche Zutaten man alle verbacken kann, hier mal eine kleine Aufstellung dazu, was alles möglich ist:

verschiedene Öle, Kokosflocken, Hüttenkäse, Frischkäse, Quark, Eier (auch samt Schale – guter, natürlicher Kalzium Lieferant), rote Beete, Banane, Haferflocken, Karotten, Leberwurst (ich nehme reine Geflügelleberwurst), Thunfisch, Buchweizenmehl, Kartoffelmehl, Nassfutter, Dinkelmehl, Apfel, Kürbis, Käse, z.B. Harzer Roller, Joghurt, Leinsamen, Flohsamenschalen, Kurkuma, Rinderleber, gepuffter Quinoa oder Amaranth, Hühnerherzen, Hühnerbrust, Lachs… die Liste lässt sich noch unendlich erweitern… ;)

Rezeptidee:

Das sind die derzeitigen Lieblinge von unserer Frieda – Rezept selbst entwickelt:

  • Dose Thunfisch im eigenen Saft
  • 2 Bio Eier mit Schale
  • 2 EL Hüttenkäse
  • 2 EL Geflügelleberwurst
  • 2-3 EL gemahlene Haferflocken

Alle Zutaten mit einem Mixer oder Pürierstab pürieren – ich persönlich nutze dafür einen leistungsstarken Mixer – die Konsistenz des Teiges sollte etwas flüssiger sein, in etwa so wie Eierkuchenteig. 

Bei 180 Grad Umluft ca. 20-40 Minuten (je nachdem wie groß oder klein die einzelnen Formen sind) in den Backofen geben. Die Leckerlies sollten eine schöne, goldgelbe Farbe haben. Bitte nach 20 Minuten vorsichtshalber schon mal prüfen, nicht dass sie zu dunkel werden. 

Viel Spaß und herzliche Grüße an euch sowie eure Fellnasen und nochmals herzlichen Dank an Manja!

Wie findest du die Idee der Backmatten und hast du vielleicht schon selbst Hundekeckse gebacken? Über deine Kommentare freuen wir uns sehr.

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Kommentare (3) Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo, liebe Dagi,
    habe jetzt nach deinem Rezept für unsere Hanni mit der Backmatte die kleinen Leckerchen gebacken. Sie sind gut gelungen und werden von unserer „verfressenen“ Beagle-maus sehr gern genommen. Ohne diese Backmatte war es immer sehr mühsam, die Leckerchen zu formen. Danke für diese tolle Idee. Liebe Grüße von Helga und Hanni

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    • Liebe Helga,
      herzlichen Dank für dein tolles Feedback! Das freut mich sehr! Schön, dass Hanni jetzt tolle selbstgebackene Leckerlies bekommt! Herzliche Grüße, Frieda & Dagi

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  2. Hallo Ihr Lieben,
    ich habe ein neues Rezept für euch ausprobiert: 200 Gramm Buchweizenmehl, 3 Bio-Eier mit Schale, 1 EL Kokosöl, 200 gr. Harzer Roller und so viel Wasser, dass ein leicht flüssiger Teig entsteht, der von der Konsistenz so ist wie Eierkuchenteig. Hab alles einfach im Hochleistungsmixer püriert.
    Backzeit 30-35 Minuten, bei Umluft, 150 Grad – wurden bei mir 2,5 Matten (kleine 1 cm Halbkugeln und 1,5 cm Herzen)
    Frieda findet sie göttlich glaube ich… :-)

    Herzliche Grüße, Dagi

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